{"id":9108,"date":"2021-12-14T08:08:47","date_gmt":"2021-12-14T06:08:47","guid":{"rendered":"https:\/\/gymnasium-odenkirchen.de\/wordpress\/?p=9108"},"modified":"2021-12-14T08:09:28","modified_gmt":"2021-12-14T06:09:28","slug":"nachruf-ursula-uschi-foitzik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gymnasium-odenkirchen.de\/wordpress\/?p=9108","title":{"rendered":"Nachruf: Ursula \u201eUschi\u201c Foitzik"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><em>Traurig sein ist etwas Nat\u00fcrliches.<\/em><br \/>\n<em>Es ist wohl ein Atemholen zur Freude.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <em>Paula Modersohn-Becker&nbsp;&nbsp;<\/em>&nbsp;<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In gro\u00dfer Trauer nehmen wir Abschied von unserer ehemaligen Kollegin OStR i.R. Ursula\/ \u201eUschi\u201c Foitzik, die am 17. November nach schwerer Krankheit im Alter von 71 Jahren verstorben ist.<\/p>\n<p>Am 29.09.1950 wird Uschi Foitzik in Gro\u00dfstrelitz, im damaligen Oberschlesien geboren. Noch w\u00e4hrend des Beginns der Grundschulzeit reisen die Eltern nach Westdeutschland aus und finden in Dormagen Zuflucht, sodass U. Foitzik nach Abschluss der Grundschule das damals neue Gymnasium in Dormagen besucht.<\/p>\n<p>Erste schulische Ausfl\u00fcge nach Florenz und England sowie positive Erfahrungen als Au Pair in Frankreich beeinflussen nach dem Abitur die Wahl eines Lehramtsstudiums f\u00fcr Germanistik und Franz\u00f6sisch in K\u00f6ln.<\/p>\n<p>1980\/81 tritt sie ihren Dienst als junge Lehrerin am Math.-Nat. Gymnasium in MG an, wo sie bis 1994 t\u00e4tig ist. Sie wechselt an das Gymnasium Odenkirchen, wo sie bis zu ihrer Pensionierung im Jahre 2015 t\u00e4tig ist.<\/p>\n<p>Ihr berufliches Engagement erstreckt sich nicht nur auf ihren Einsatz als Klassenlehrerin und Tutorin. Sie f\u00fchrt Studienfahrten durch und zeigt gro\u00dfen pers\u00f6nlichen Einsatz bei der Organisation des Sch\u00fcleraustauschs mit Wattrelos in Frankreich.<\/p>\n<p>Engagiert und ideenreich \u00fcbernimmt sie ebenfalls das Amt der Betreuerin f\u00fcr Referendarinnen und Referendare. Als stellvertretende Fachvorsitzende f\u00fcr Franz\u00f6sisch zeigt sie sich stets offen f\u00fcr die Interessen von Kolleginnen und Kollegen. Es ist ihr ebenfalls sehr wichtig, auch den Eltern eine unvoreingenommene Ansprechpartnerin zu sein.<\/p>\n<p>Von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern liebevoll \u201eUschi elegante\u201c genannt, integriert sich U. Foitzik mit ihrer Freundlichkeit, Offenheit und ihrem Humor schnell ins Kollegium.<\/p>\n<p>Sie vertritt ihre Meinung unbeirrt, ist aber auch kompromissbereit und in Konfliktsituationen um Ausgleich bem\u00fcht, stets eine integre Pers\u00f6nlichkeit.<\/p>\n<p>2015 tritt U. Foitzik ihren Ruhestand an, von dem sie sich mehr Zeit f\u00fcr die Wahrnehmung ihrer zahlreichen Interessen, aber auch die Pflege der pers\u00f6nlichen Freundschaften erhofft.<\/p>\n<p>Im Mai 2021 wird die Schwere und letztlich auch Unheilbarkeit ihrer Erkrankung \u00fcberaus deutlich. Mit gro\u00dfer Anstrengung und auch mithilfe der Unterst\u00fctzung durch ihren Mann Werner Colling versucht U. Foitzik zun\u00e4chst gegen die Krankheit anzuk\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Es gibt jedoch keine heilenden Therapien und so fasst sie selbstbestimmt den Entschluss, die ihr verbleibende Lebenszeit \u2013 trotz des \u201eb\u00f6sen Schattens\u201c, wie sie ihre Erkrankung zu der Zeit bezeichnet \u2013 mit Freude zu f\u00fcllen. Sie unternimmt kleine Ausfl\u00fcge, verabschiedet sich von Freunden und Bekannten \u2013 von ihrem Leben.<\/p>\n<p>Am 11. Dezember fand nun die gew\u00fcnschte Seebestattung in aller Stille statt.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Barbara Finke-Gabriel<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: left;\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Bunt war mein Leben;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8211; ein Geschenk &#8211;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">nicht eine Farbnuance hat es mir<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">vorenthalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Der Kastanienbaum, die Rosen und die<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sonnenblumen begleiteten mich<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">bis zuletzt.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">(U. Foitzik, 2021)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Traurig sein ist etwas Nat\u00fcrliches. Es ist wohl ein Atemholen zur Freude. &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Paula Modersohn-Becker&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; In gro\u00dfer Trauer nehmen wir Abschied von unserer ehemaligen Kollegin OStR i.R. Ursula\/ \u201eUschi\u201c Foitzik, die am 17. November nach schwerer Krankheit im Alter von 71 Jahren verstorben ist. Am 29.09.1950 wird Uschi Foitzik in Gro\u00dfstrelitz, im damaligen Oberschlesien geboren. Noch w\u00e4hrend des Beginns der Grundschulzeit reisen die Eltern nach Westdeutschland aus und finden in Dormagen Zuflucht, sodass U. Foitzik nach Abschluss der Grundschule das damals neue Gymnasium in Dormagen besucht. 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