Förderkonzept

„Jeder junge Mensch hat ohne Rücksicht auf seine wirtschaftliche Lage und Herkunft und sein Geschlecht ein Recht auf schulische Bildung, Erziehung und individuelle Förderung.“
Diesem einleitenden Satz des Schulgesetzes fühlt sich das Gymnasium Odenkirchen in besonderer Weise verpflichtet und hat deshalb eine Gruppe von Lehrerinnen und Lehrern gebildet, die sich in besonderer Weise mit der Frage einer optimierten individuellen Förderung unserer Schülerinnen und Schüler auseinandersetzt. Wir wissen uns hierbei dem Konzept der individuellen Förderdiagnostik verpflichtet, so dass wir den förderdiagnostischen Dreischritt von Beobachtung – Förderung – Evaluation stets im Blick halten. Nur wenn alle drei Bereiche ineinandergreifen und in ausgewogener Weise berücksichtigt werden, können wir eine optimale Förderung durchführen. Hierbei sind wir als Lehrende auf die Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten und den Schülerinnen und Schülern angewiesen, die selbstverständlich im Zentrum unserer Arbeit stehen.
Neben vielen Maßnahmen der Förderung, die schon seit vielen Jahren im Unterricht praktiziert werden, liegt der Schwerpunkt derzeit vor allem auf folgenden Bereichen:

•    dem Einsatz von Beobachtungbögen, um so besondere Begabungen bzw. mögliche Probleme von einzelnen Schülerinnen und Schülern besser erfassen zu können,

•    der Durchführung von Erprobungsstufenkonferenzen und dem informellen Austausch der einzelnen Fachlehrerinnen und -lehrer einer bestimmten Lerngruppe,

•    der Durchführung eines Lese-Rechtschreib-Kurses für Schülerinnen und Schüler mit Schwierigkeiten in den Klassen 5 und 6,

•    der Durchführung von Förderstunden (Klasse 5: alle Kernfächer;  Klasse  6: 2. Fremdsprache und Mathematik).

Förderbausteine