Am 19. Februar 2026 begann für die Französischkurse der Einführungsphase (EF, Leitung: Frau Kasagić) und der Qualifikationsphase 1 (Q1, Leitung: Frau Angelike) des Gymnasiums Odenkirchen eine zweitägige Exkursion in die französische Hauptstadt. Für viele Schülerinnen und Schüler stellte diese Fahrt ein ganz besonderes Ereignis dar: Nach sehr langer Zeit konnte erstmals wieder eine Paris-Exkursion am Gymnasium Odenkirchen durchgeführt werden – ein lang ersehntes Highlight, das bei allen Beteiligten für große Vorfreude sorgte.
Noch vor der Abfahrt wurde der Reisebus am frühen Morgen routinemäßig einer polizeilichen Sicherheitskontrolle unterzogen. Diese Maßnahme verlief reibungslos und trug zu einem sicheren Start der Reise bei. Anschließend machten sich die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften auf den Weg nach Paris. Die Fahrt verlief angenehm und ohne Stau, sodass die Gruppe planmäßig die französische Hauptstadt erreichte.
Ein erstes großes Staunen war bereits bei der Einfahrt in die Stadt zu beobachten, als der Bus den berühmten Kreisverkehr rund um den Arc de Triomphe passierte. Während der Weiterfahrt erklärte Frau Angelika anschaulich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke zu unserem ersten gemeinsamen Fotostopp. So erhielten die Schülerinnen und Schüler interessante Einblicke in die Geschichte und Bedeutung des Grand Palais und Petit Palais, des Élysée-Palastes sowie der Place de la Concorde.
Kurz darauf erreichten wir eines der bekanntesten Wahrzeichen der Welt: den Eiffelturm. Dort entstand ein gemeinsames Gruppenfoto, das diesen besonderen Moment festhält und die gelungene Ankunft in Paris dokumentiert.
Im Anschluss setzte der Bus seine Fahrt zum zentral gelegenen Hostel fort. Dabei zeigte sich jedoch schnell eine der Herausforderungen des modernen Paris: Der dichte Verkehr, die engen Straßen sowie die konsequente Umgestaltung der Stadt hin zu mehr Klimaneutralität und einer fahrradfreundlichen Infrastruktur erschweren zunehmend den Busverkehr im Stadtzentrum. Aufgrund dieser Bedingungen verzögerte sich unsere Ankunft ungeplant. Nach dem Einchecken und dem Bezug der Zimmer wurden die Gruppen eingeteilt, bevor die Schülerinnen und Schüler bis zum Abendprogramm freie Zeit zur eigenen Erkundung der Stadt hatten.
Ein besonderer Höhepunkt des ersten Tages war die gemeinsame nächtliche Bootsfahrt auf der Seine mit den Bateaux Parisiens. In der eindrucksvollen Kulisse der „Ville de lumières“ konnten die Schülerinnen und Schüler zahlreiche Sehenswürdigkeiten aus einer ganz neuen Perspektive erleben. Besonders beeindruckend war der glitzernde Eiffelturm, der zu jeder vollen Stunde in funkelndem Licht erstrahlte und für viele unvergessliche Momente sorgte.
Nach der Bootsfahrt hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, die Stadt der Lichter weiter in Kleingruppen zu erkunden. Einige zog es auf den Montmartre mit seiner besonderen Atmosphäre, andere besichtigten die Umgebung des Louvre oder genossen einfach das lebendige Pariser Stadtleben am Abend.
Der zweite Tag begann mit einer gemeinsamen Stärkung am Frühstücksbuffet im Hostel. Anschließend wurde das Gepäck im Bus verstaut, bevor die Schülerinnen und Schüler erneut Zeit hatten, Paris in Kleingruppen zu entdecken.
Im Mittelpunkt des Tages stand ein Fotoprojekt unter dem Titel „Paris – ville de contrastes“ (Paris – Stadt der Kontraste). Ziel dieses Projekts war es, die Gegensätze der französischen Hauptstadt bewusst wahrzunehmen und fotografisch festzuhalten. Die Schülerinnen und Schüler dokumentierten beispielsweise das Nebeneinander von historischen Bauwerken und moderner Architektur, von touristischen Sehenswürdigkeiten und alltäglichem Stadtleben sowie von ruhigen Straßen und lebendigen Plätzen. Auch soziale und kulturelle Unterschiede sowie verschiedene Facetten des Pariser Lebens konnten so sichtbar gemacht werden. Die Ergebnisse des Projekts sollen im Unterricht weiter ausgewertet werden und dienen als authentische Grundlage für sprachliche und inhaltliche Reflexionen. Die erstellten Fotos werden als Collage im Französischraum (A108) aufgehangen.
Besonders erfreulich war, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Französischkenntnisse aktiv anwenden konnten – sei es beim Einkaufen in Geschäften, beim Bestellen in Boulangerien oder bei Nachfragen in Museen. Viele erlebten dabei erstmals, wie hilfreich und alltagsnah die im Unterricht erworbenen Sprachkenntnisse tatsächlich sind.
Das Fazit der Schülerinnen und Schüler fiel durchweg positiv aus: Die Fahrt wurde als äußerst gelungen erlebt, und viele berichteten begeistert davon, wie sie ihr Wissen über Paris sowie ihre Sprachkenntnisse in realen Situationen anwenden konnten. Die gemeinsame Zeit in der französischen Hauptstadt hat nicht nur das Interesse an der Sprache weiter gestärkt, sondern auch viele schöne gemeinsame Erinnerungen geschaffen.
Vor der Abfahrt zurück nach Deutschland wurde der Reisebus erneut einer polizeilichen Sicherheitskontrolle durch die französischen Behörden unterzogen. Nach einer längeren Wartezeit erhielt die Gruppe schließlich die Freigabe zur Weiterfahrt. Die Rückreise verlief anschließend ohne Probleme oder Staus.
Am späten Abend des 20. Februar 2026 erreichte die Gruppe wieder das Gymnasium Odenkirchen in Mönchengladbach. Alle Schülerinnen und Schüler kamen wohlbehalten zu Hause an – mit vielen Eindrücken, neuen Erfahrungen und unvergesslichen Erinnerungen an zwei erlebnisreiche Tage in Paris.









